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Studie zum Stand der Inklusion an sächsischen Hochschulen
Eine auf Beschluß des Landtags vom sächsischen Wissenschaftsministerium (SMWK) in Auftrag gegebene Studie der ZAROF. GmbH mit dem Titel „Auf dem Weg zur inklusiven Hochschule. Studie zur Situation von Studierenden und Beschäftigten mit Behinderungen im öffentlichen sächsischen Wissenschaftsbereich" wurde Mitte August 2016 veröffentlicht. Das SMWK stellte in einer Pressemitteilung fest, daß „Sachsens Hochschulen... am Beginn eines Entwicklungsprozesses hin zur inklusiven Hochschule" stehen. Die GEW Sachsen hatte 2015 u.a. einen Beschluß betreffs Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention an sächsischen Hochschulen und Studienakademien gefaßt (siehe Startseite rechts unter „Position").
 
Diskussion zum Doppelhaushalt 2017/2018
Am 14. Juni 2016 beschloß die Staatsregierung den Entwurf für den Doppelhaushalt 2017/18 des Freistaats Sachsen. Versprochen wird, „verstärkt in Bildung, Kultur, Wissenschaft, Forschung und Digitalisierung zu investieren". Explizit angekündigt wurden ein Gesamtbudget für die Hochschulen in Höhe von rund 670 Millionen Euro 2017 bzw. 680 Millionen Euro 2018 sowie Mittel für den Hochschulbau von knapp 300 Millionen Euro für 2017 und 2018. Der Landesvorstand der GEW Sachsen beschloß am 9. Juni Kernforderungen für den Doppelhaushalt (siehe Startseite rechts unter „Position"). Am 11. August fand die 1. Lesung des Entwurfs im Landtag statt.
 
Marianne Menzzer Preis 2016
Die GEW Sachsen verleiht 2016 zum elften Mal den Marianne Menzzer Preis für herausragende Abschlußarbeiten im Bereich Diversity- und Geschlechterforschung, wie in den beiden Vorjahren in Kooperation mit der Koordinierungsstelle zur Förderung der Chancengleichheit an sächsischen Universitäten und Hochschulen.  Im Jahr 2016 konnten bereits bewertete Abschlussarbeiten aus sozial- und geisteswissenschaftlichen Fachdisziplinen, die in den Jahren 2015 und 2016 entstanden waren, eingereicht werden. Erneut werden je ein Preis für Bachelor- und ein Preis für Diplom- und Masterarbeiten vergeben. Bewerbungen sind bis 31.7.2016 möglich (Ausschreibung und Richtlinie zur Vergabe siehe Startseite rechts unter „Service"). Nach Ende der Einsendefrist am 31. Juli konnte eine neue Rekordzahl an Bewerbungen festgestellt werden. Die Preisverleihung findet am 30.11. statt.
 
Ausbau der Lehramtsausbildung in Sachsen
Der Freistaat Sachsen hat laut einer Mitteilung des SMWK vom 6. Juli 2016 mit den fünf lehrerbildenden Hochschulen eine weitere Erhöhung der Kapazitäten in der Lehramtsausbildung vereinbart, so dass ab 2017 jährlich insgesamt 2000 Studienanfänger immatrikuliert werden können.
 
Rahmenkodex unterzeichnet
Am 29. Juni 2016 wurde nach langwierigen Verhandlungen der „Rahmenkodex über den Umgang mit befristeter Beschäftigung und die Förderung von Karriereperspektiven an den Hochschulen im Freistaat Sachsen" von der Wissenschaftsministerin, Dr. Eva-Maria Stange, dem Vorsitzenden des Hauptpersonalrates beim SMWK und den Rektor/innen der sächsischen Hochschulen (aufgrund der noch ausstehenden Bestellung des neugewählten Rektors außer TU Chemnitz) unterschrieben. Die GEW Sachsen forderte in einer Pressemitteilung weitergehende Selbstverpflichtungen der Hochschulen (siehe Startseite rechts unter „Aktuell"). Eine Stellungnahme der GEW Sachsen zum Rahmenkodex kann auf der Startseite rechts unter „Position" nachgelesen werden.
 
Podiumsdiskussion in Leipzig: Traumjob oder Trauma?
Der GEW-Kreisverband Hochschule und Forschung Leipzig führte am 2. Mai 2016 eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Traumjob oder Trauma: Was folgt auf die Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes?" in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig mit der sächsischen Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange, mit Sonja Staack, Referentin beim GEW-Hauotvorstand, sowie mit Vertreter/innen der Universität Leipzig und von deren Mittelbauinitiative durch. (siehe auch Veranstaltungsflyer Seite „arbeiten" rechts unter „Service"). [mehr...]
 
Kritik an Stellenabbau an Sachsens Hochschulen
Die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) kritisierte am 5. Januar 2016. in einer Pressemitteilung das Vorgehen der Staatsregierung beim Stellenabbau. Der Abbau von 27 Stellen, der 2016 ursprünglich an der TU Dresden erfolgen sollte, wurde auf die anderen Hochschulstandorte verteilt, wobei die Universität Leipzig mit neun Stellen erneut die Hauptlast zu tragen hatte. Die sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange verwies darauf, daß die Stellen „aus Mitteln des Hochschulpaktes bis 2020 weiterfinanziert" werden (siehe hier). Dies ist aber laut KSS lediglich eine befristete Kompensation. Die GEW Sachsen wies in einer Pressemitteilung (siehe Seite „gestalten" rechts unter „Aktuell") erneut auf die drohenden Konsequenzen des Abbaus hin und forderte dessen Rücknahme.
 
Rektorwahl an der Uni Leipzig verzögert sich
Die Wahl einer/s neuen Rektorin/s der Universität verzögert sich, nachdem im Dezember 2015 bzw. Januar 2016 die beiden vom Hochschulrat dafür vorgeschlagenen Kandidaten ihren Verzicht erklärt haben. Das Gremium hatte die amtierende Rektorin, Professor Beate Schücking, nicht zur Wiederwahl vorgeschlagen, obwohl sie sich darum bemüht hatte. In Medienmeldungen war vermutet worden, daß dies damit zusammenhängen könnte, daß sie sich sowohl als Rektorin als auch als Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz wiederholt gegen Kürzungsplaene der Staatsregierung zur Wehr gesetzt hatte. Verschiedene Kommentare wiesen zugleich auf das im Landeshochschulgesetz verankerte undemokratische Verfahren zur Erstellung des Wahlvorschlags nur durch den Hochschulrat hin und forderten Änderungen am Gesetz, so auch die GEW Sachsen in einer Pressemitteilung (siehe Seite „gestalten" rechts unter „Aktuell").
 
Sächsisches Personalvertretungsgesetz novelliert
Der Sächsische Landtag hat am 16. Dezember 2015 das Gesetz zur Änderung des Sächsischen Personalvertretungsgesetzes und anderer Gesetze beschlossen. Die GEW Sachsen setzt sich seit langem für eine Verbesserung des Personalvertretungsgesetzes ein. Die wichtigsten Positionen für den Hochschulbereich zur Novellierung sind in einem Infoblatt enthalten, das auf der Startseite rechts unter „Position" zu finden ist. Die seit 1. Januar 2016 geltende Fassung des Gesetzes findet sich hier..
 
Marianne Menzzer Preis auch 2015 verliehen
Bereits zum zehnten Mal verlieh die GEW Sachsen 2015 den Marianne-Menzzer-Preis für herausragende Abschlußarbeiten, wie im Vorjahr erneut in Kooperation mit der Koordinierungsstelle zur Förderung der Chancengleichheit an sächsischen Universitäten und Hochschulen. Die feierliche Preisverleihung fand am 2.12.2015 in Leipzig statt. Neben Arbeiten im Bereich der Geschlechterforschung konnten erstmals auch solche im Bereich Diversityforschung eingereicht werden. Erstmals gab es auch zwei Preise, einen für Bachelor-  und einen für Diplom- und Masterarbeiten. Geehrt wurden Teresa Herrmann, Absolventin der Evangelischen Hochschule Dresden, und Markus Löffler, Absolvent der Universität Leipzig. [mehr...]
 
Demo „Wenn Sachsen ohne uns entscheidet, entscheiden wir: Ohne Sachsen!"
Die Fachschaftsräte Allgemeinbildende Schulen und Berufspädagogik der TU Dresden und die GEW Sachsen kritisierten im Herbst 2015 die Pläne zur Reform des schulischen Vorbereitungsdienstes in Sachsen und forderten eine Beteiligung der Betroffenen. Am 23.11.2015 fand aus diesem Anlaß eine Demonstration von über 700 Lehramtsstudierenden in Dresden statt. Mehr dazu in der Pressemitteilung auf der Seite „lehren" rechts unter „Aktuell" und auf der Webseite des GEW-Landesverbands..
 
Aktionswoche „Traumjob Wissenschaft"
Die GEW hatte zu einer bundesweiten Aktionswoche „Traumjob Wissenschaft" vom 2. bis 6. November 2015 aufgerufen - und vielerorts wurde der Ruf gehört. [mehr...] Die in Sachsen durchgeführten Aktivitäten sind der Übersicht auf der Seite „arbeiten" rechts unter „Aktuell" zu entnehmen.
 
GEW fordert gute Studienbedingungen für Lehramtsstudierende in Chemnitz
Anfang Oktober 2015 wurden die Ergebnisse einer repräsentativen Studie unter den Lehramtsstudierenden an der TU Chemnitz veröffentlicht, und in der Woche darauf fand die Immatrikulation des dritten Studierendenjahrgangs seit Wiederbeginn der Grundschullehrer/-innen-Ausbildung an der TU Chemnitz statt. Aus diesem Anlaß bekräftigte die GEW Sachsen in einer Pressemitteilung ihre Unterstützung für den Erhalt dieses Studiengangs und die Forderung nach Schaffung guter Studienbedingungen (siehe Seite „lehren" rechts unter „Aktuell").
 
Arbeitsbedingungen Thema im Landtag
Die Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Nachwuchses an den Hochschulen waren 2015 Gegenstand von mehreren Anträgen im Sächsischen Landtag. Zu einem im Mai eingereichten Antrag der Fraktion DIE LINKE. gibt es eine Antwort der Staatsregierung . Am 15.6. reichte auch die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen Antrag zum Thema ein, gefolgt von einem gemeinsamen Antrag der CDU-Fraktion und der SPD-Fraktion am 29.6. Letzterer wurde am 8.7. vom Landtagsplenum einstimmig beschlossen, zu den beiden erstgenannten Anträgen fand am 31.8. eine Anhörung im Wissenschaftsausschuß statt. Die GEW Sachsen äußerte sich am 8.7. in einer Pressemitteilung (siehe Seite „arbeiten" rechts unter „Aktuell"), der stellvertretende Landesvorsitzende David Jugel war einer der Sachverständigen bei der Anhörung (siehe Seite „arbeiten" rechts unter „Position").
 
Rektor der TU Chemnitz gibt Amt vorzeitig auf
Am 29. Juli 2015 teilte der Rektor der TU Chemnitz, Professor Arnold van Zyl, der Presse mit, daß er als Präsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg kandidiert. Er verwies in diesem Zusammenhang u.a. auf  einen durch von der Politik gesetzte Rahmenbedingungen „immer geringer" werdenden Gestaltungsspielraum.  Die GEW Sachsen forderte in o.g. Pressemitteilung (siehe Seite „gestalten" rechts unter „Aktuell") eine bessere Grundfinanzierung der Hochschulen. Mittlerweile ist ist Prof. van Zyl in Baden-Württemberg gewählt worden. Er beendete seine Amtszeit in Chemnitz zum Jahresende 2015 und damit ein Jahr vor Ablauf.
 
Tagung der Mittelbauinitiative Dresden
„Die Verschrottung des Nachwuchses und die Zukunft der Wissenschaft" war der
Titel für eine öffentliche Tagung, die die Mittelbauinitiative Dresden mit Unterstützung
der GEW Sachsen und des Studierendenrats der TU Dresden vom 19. bis 21. Juni
2015 durchgeführt hat. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Tagung ist hier zu finden.
 
GEW unterbreitet Vorschläge zum Landeshochschulgesetz
Der Geschäftsführende Vorstand der GEW Sachsen hat am 8. Juni 2015 konkrete Formulierungsvorschläge zur Änderung bzw. Ergänzung des sächsischen Landeshochschulgesetzes beschlossen (siehe Startseite rechts unter „Position"). Damit werden die vom Gewerkschaftstag der GEW Sachsen 2015 beschlossenen Forderungen zum Gesetz untersetzt.
 
VG-Klage gegen Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer in Leipzig

Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS), dem u.a. auch die GEW angehört,  unterstützt eine Klage gegen die an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy" (HMT) erhobenen Studiengebühren für Studierende aus Nicht-EU-Ländern vor dem Verwaltungsgericht in Leipzig. [mehr...]

 
Semesterticket: GEW unterstützt Forderungen der Studierenden
Die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) beschloß am 11. April 2015 ein Positionspapier zur Thematik „Semesterticket". Hintergrund waren die durch die 2012 erfolgte Einführung einer Austrittsoption aus der Verfassten Studierendenschaft entstandenen Unsicherheiten bei den Verhandlungen um die Bedingunen für die Semestertickets an den einzelnen Hochschulstandorten. Die KSS forderte den Verbleib der Verhandlungskompetenz für die Tickets bei den Studierendenvertretungen. Die GEW Sachsen hat von Beginn an die Austrittsmöglichkeit aus der Verfassten Studierendenschaft abgelehnt und fordert deren Abschaffung. Der Landesvorstand der GEW faßte daher folgerichtig am 22.4. den Beschluß, die Forderungen der KSS zu unterstützen.
 
Tarifrunde 2015: Vierte Verhandlungsrunde brachte Ergebnis - Lehrkräfte-Eingruppierung weiter offen
Nachdem die ersten drei Verhandlungsrunde der Tarifrunde für die Beschäftigten der Länder im Februar und März 2015 ohne Ergebnis geblieben waren, gab es bei der vierten Runde am 28. März in Potsdam eine Einigung, die u.a.

  • eine Erhöhung der Entgelte rückwirkend zum 1.3. um 2.1% und ab 1.3.2016 um weitere 2,3%, mindestens aber 75 Euro;
  • den Erhalt der Leistungen der Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung (VBL), allerdings bei etwas steigenden Zusatzbeiträgen - hier hatte die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) Verschlechterungen gefordert -;
  • eine schrittweise Erhöhung der Jahressonderzahlung („Weihnachtsgeld") im Tarifgebiet Ost

beinhaltet. Einen Vorschlag der TdL für eine Lehrkräfte-Entgeltordnung, der nur die derzeitige Situation festschreiben würde, lehnte die GEW ab. Den genauen Wortlaut der Einigung und weitere Informationen zur Tarifrunde gibt es hier. Daß es zu dieser Einigung kam, ist ganz sicher das Ergebnis der Beteiligung an den Warnstreikaktionen im Vorfeld zu verdanken, darunter in Sachsen am 11. und 24. März.
 
Gewerkschaftstag der GEW Sachsen 2015
Auch der 8. ordentliche Gewerkschaftstag der GEW Sachsen fand vom 26. bis 28. März 2015 wiederum im IFA-Ferienpark in Schöneck statt. Der Gewerkschaftstag faßte u.a. Beschlüsse zur Inklusion im Bildungsbereich, zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention an Hochschulen und Studienakademien, zu prekärer Beschäftigung, zur Weiterentwicklung des tertiären Sektors in Sachsen, zum Landeshochschulgesetz und für Zivilklauseln (siehe Startseite rechts unter „Position") [mehr...]. - Sabine Gerold, über 17 Jahre Landesvorsitzende, wurde ebenso wie der stellvertretende Vorsitzende aus dem Bereich Hochschule und Forschung, Marco Unger, verabschiedet. Zu ihren Nachfolgern wurden Ursula-Marlen Kruse, seit 1990 stellvertretende Vorsitzende für den Bereich Schule, bzw. David Jugel, Mitarbeiter an der TU Dresden, gewählt.
 
Doppelhaushalt 2015/2016 für Freistaat Sachsen
Die sächsische Staatsregierung stellte am 14. Januar 2015 den Entwurf des Doppelhaushalts 2015/2016 vor. Für den Hochschulbereich waren u.a. ein neues Programm „Talente für Sachsen" sowie für die Finanzierung von Großgeräten und Baumaßnahmen an Hochschulen (beides finanziert aus durch die Übernahme der BAföG-Kosten durch den Bund frei werdenden Landesmitteln) sowie die im Koalitionsvertrag vereinbarte Erhöhung der Zuschüsse für die Studentenwerke vorgesehen. Die erste Lesung des Haushaltsgesetzes im Sächsischen Landtag fand am 5.2. statt. Nach den Ausschußberatungen gab es am 28.4. die abschließende Beratung des Haushalts des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und am 29.4. des Doppelhaushalts 2015/16 des Freistaats insgesamt im Landtagsplenum. Die GEW Sachsen hatte im Vorfeld ihre Forderungen in die Debatten eingebracht.
 
Aktionstag der Lehrbeauftragten
Am 6. November 2014 fand ein bundesweiter Aktionstag der Lehrbeauftragten an Hochschulen mit dezentralen Aktionen an einer Reihe von Hochschulstandorten statt. Die GEW hatte zusammen mit anderen Initiatoren zur Teilnahme an den vielfältigen Aktionen aufgerufen. Auch in Dresden und Leipzig (siehe auch Bericht von Diana Authman sowie Flyer Seite „arbeiten" rechts unter „Service") wiesen die Lehrbeauftragten mit Unterstützung der GEW (siehe auch die Pressemitteilung rechts unter „Aktuell") auf ihre Situation hin.
 
Forderungen für die ersten 100 Tage nach der Landtagswahl
Auf Antrag des Bereiches Hochschule und Forschung beschloß der Landesvorstand der GEW Sachsen am 12. September 2014 Forderungen für die Hochschul- und Forschungspolitik in Sachsen in den ersten 100 Tagen nach den Landtagswahlen am 31. August (siehe Seite „gestalten" rechts unter „Position").
 
Bezirksvertreterversammlung 2014
Die Bezirksvertreterverversammlung 2014 des Bereiches Hochschule und Forschung fand am 10.  Juli in Dresden statt. Die BVV diskutierte u.a. Forderungen für die ersten 100 Tage nach den Landtagswahlen am 31. August. [mehr..]
 
Übergabe der Petition für Sachsens Wissenschaft
Ein breites Bündnis hatte parallel zum Aufruf zu einer Demonstration (s.u.) am 7. Mai die Unterschriftensammlung für eine Petition gestartet, die sich im Kontext der Verhandlungen  zum Doppelhaushalt 2015/16 des Freistaats Sachsen für die Rücknahme der beschlossenen und angekündigten Stellenkürzungen im Hochschulbereich, für eine Anhebung der Grundfinanzierung pro Studierende/n auf den Bundesdurchschnitt und eine Verdopplung des Landeszuschusses für die Studentenwerke einsetzt. Auch diese Petition wurde von der GEW Sachsen unterstützt. Der Petitionstext ist auf der Seite „gestalten" rechts unter „Position" zu finden.
Am 13. August 2014 fand die Übergabe der Petition an den Präsidenten des Sächsischen Landtags, Matthias Rößler, statt. Davor gab es ab 10.30 Uhr eine Kundgebung vor dem Landtag. Bis zum Abgabetermin hatten 13.166 Menschen die Petition unterschrieben. [mehr...]
 
Demonstration für eine sichere Finanzierung des Bildungsbereichs des Freistaates Sachsen
Gemäß dem Aufruf des o.g. Bündnisses fand am 25. Juni 2014 eine landesweite Demonstration unter dem Motto „Kürzer geht's nicht! Bildung braucht Zukunft." in Leipzig statt (Aufruf siehe hier). Mehr dazu kann hier nachgelesen werden. Der Landesvorstand der GEW Sachsen hat beschlossen, daß auch die GEW diesen Aufruf unterstützt. In einer Pressemitteilung (siehe rechts unter „Aktuell") thematisierte die GEW Sachsen erneut die schlechten Arbeitsbedingungen an den Hochschulen. Die Landesrektorenkonferenz hat am 19.6. gefordert, „die aus dem Studierenden-BAFöG freiwerdenden Mittel zur Verhinderung des bis 2020 vorgesehenen Stellenabbaus an den Hochschulen einzusetzen".
 
Mißstände bei Beschäftigung von Studierenden beseitigen!
Im Mai 2014 veröffentlichten der Studentenrat der TU Dresden und die DGB Jugend Sachsen die Ergebnisse einer gemeinsamen Untersuchung zu den Arbeitsbedingungen von Studentischen Hilfskräften (SHK) an der TU Dresden. Dabei wurden erhebluiche Defizite etwa beim pünktlichen Vertragsabschluß oder bei der Kenntnis über grundlegende Rechte wie Urlaub oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall deutlich. Nicht wenige der Befragten werden entgegen der Rechtslage auch oder gar ausschließlich zu Aufgaben in der Verwaltung eingesetzt. Die GEW Sachsen erinnerte u.a. an die Forderung nach Aufnahme der studentischen Hilfskräfte in den Tarifvertrag der Länder (siehe Pressemitteilung rechts unter „Aktuell"). Unter Hinweis auf die am 14.5.2014 von der Hochschulrektorenkonferenz verabschiedete Empfehlung zur verbesserten Förderung von Nachwuchswissenschaftlern forderte die GEW gleichzeitig Politik und Hoschulen auf, endlich zu handeln.
 
Podiumsveranstaltung der GEW Sachsen zur Zukunft des tertiären Sektors
Das Referat Hochschule und Forschung beim Landesvorstand der GEW Sachsen führte am 7. Mai 2014 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden eine Podiumsveranstaltung unter dem Titel „Zur Zukunft des tertiären Sektors in Sachsen. Platz von Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademie" mit hochschulpolitischen Sprechern von Landtagsfraktionen sowie Vertreter/innen des SMWK und der KSS durch (siehe auch die Ankündigung hier). Die GEW Sachsen verdeutlichte ihre Forderungen u.a. nach einer ausreichenden Grundfinanzierung aller Einrichtungen und nach besseren Beschäftigungsbedingungen (siehe hierzu die Pressemitteilung rechts unter „Aktuell").
 
GEW Sachsen gegen Stellenkürzungen und für gute Arbeitsbedingungen an den Hochschulen und Studienakademien
Am 27. Januar 2014 stellte der Wissenschaftsrat, ein Gremium, das die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung berät, „Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Berufsakademie Sachsen" vor. Der Landesvorstand der GEW Sachsen forderte am 5.2.2014 die Staatsregierung auft, einige der enthaltenen Vorschläge (u.a. die Erhöhung der Anzahl der Stellen für hauptberufliche Dozentinnen und Dozenten und die schrittweise Anhebung der Vergütung für hauptberufliche professorale Lehrkräfte) schnellstmöglich umzusetzen. Gleichzeitig erneuerte die GEW Sachsen ihre Forderungen nach einer ausreichenden Finanzierung der Hochschulen in Sachsen, nach einer Rücknahme der Stellenkürzungen und nach verbesserten Arbeits- und Studienbedingungen (siehe Pressemitteilung rechts unter „Aktuell").
 
Weitere Stellenkürzungen und Schließung von Studiengängen an Sachsens Hochschulen
Trotz gestiegener Studierendenzahlen müssen Sachsens Hochschulen in den kommenden Jahren weitere Stellen abbauen. Auf diesen Widerspruch wies die GEW Sachsen am 18. Oktober 2013 hin (siehe Pressemitteilung rechts unter „Aktuell"). - In Sachsen sollen 57 Studiengänge geschlossen werden. Davon fallen 30 komplett weg, die übrigen werden durch ein geändertes Profil ersetzt. Das war das Ergebnis einer Kleinen Anfrage des hochschulpolitischen Sprechers der Fraktion DIE LINKE. im Landtag, Prof. Besier. Am 11. Dezember 2013 wurde in Dresden die Zuschußvereinbarung zwischen der Staatsregierung und den sächsischen Hochschulen für die Zeit vom 1.1.2014 bis 31.12.2016 unterzeichnet. Den Hochschulen wurde finanzielle Planungssicherheit mit einem Gesamtbudget in Höhe von annähernd zwei Milliarden Euro garantiert. Im Gegenzug verpflichteten sie sich u.a. zur Aufnahme von jährlich 16.000 bis 20.000 Studienanfängern und zu einem weiteren Abbau von Haushaltsstellen.
 
Gutachten zum „Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetz"
Am 25. September 2013 wurde ein im Auftrag der SPD-Fraktion erstelltes Gutachten des
Juristischen Dienstes im Landtag zum Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetz
vorgestellt. An mehreren Stellen taucht darin die Formulierung „verfassungsrechtlich
bedenklich" auf, darunter bei den Gebühren für Langzeitstudierende.
Die GEW Sachsen fühlte sich durch das Gutachten in ihrer Kritik an diesem
Gesetz bestätigt (siehe Pressemitteilung rechts unter „Aktuell").
 
GEW unterstützt Lehrbeauftragte an Musik- und Kunsthochschulen
Am 1. Juli 2013 fand eine öffentliche Anhörung des Ausschusses für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien zum Antrag der SPD-Fraktion "Prekäre Beschäftigungssituation von Lehrbeauftragten an Musik- und Kunsthochschulen überwinden" (Drucksache 5/11489) im Plenarsaal des Landtags statt. Zu den eingeladenen Sachverständigen gehörte Marco Unger, stellvertretender Vorsitzender der GEW Sachsen für den Bereich Hochschule und Forschung. Die GEW Sachsen gab aus Anlaß der Anhörung eine Pressemitteilung heraus (siehe rechts unter „Aktuell").
 
Ergebnisse der Zweiten Sächsischen Studierendenbefragung
Am 15. März 2013 wurde der Abschlussbericht der zweiten Sächsischen Studierendenbefragung vorgestellt. Die Befragung wurde im Auftrag des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst vom Sächsischen Kompetenzzentrum unter Leitung von Prof. Dr. Karl Lenz durchgeführt. Während das SMWK hevorhob, daß die Mehrheit der Studierenden in Sachsen mit ihrem Studium zufrieden ist, verwies die GEW Sachsen auf die Defizite bei der Lehre und die schwierige finanzielle Lage vieler Studierender (siehe Pressemitteilung  rechts unter „Aktuell").
 
Tarifrunde 2013 in Hochschule und Forschung
Bei den Tarifverhandlungen 2013 für den öffentlichen Dienst der Länder ging es auch um die Interessen der Beschäftigten an den Hochschulen sowie den überwiegend von den Ländern finanzierten außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Nachdem die Arbeitgeber in den ersten beiden Verhandlungsrunden (31.1. und 14.2.) kein Angebot vorgelegt hatten, kam es in den Wochen bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 7. und 8. März zu Warnstreiks auch im Organisationsbereich der GEW. Nach Aktionen in vielen anderen Bundesländern fanden diese in Sachsen vom 4.-6.3. statt. Auch die Beschäftigten an einigen Hochschulen waren zu Warnstreiks aufgerufen. Der Druck der Beschäftigten führte zu einem Ergebnis: Die Gehälter wurden rückwirkend zum 1. Januar 2013 um 2,65 Prozent und zum 1. Januar 2014 um weitere 2,95 Prozent erhöht. Alle Beschäftigten erhalten einheitlich 30 Tage Urlaub im Jahr. Keinen Durchbruch gab es bei den Verhandlungen über eine Entgeltordnung für Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen. Im Dezember 2013 wurde in einem Gespräch am 3.12. zwischen der GEW und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) vereinbart, 2014 erneut über eine Entgeltordnung für Lehrkräfte zu verhandeln. Dabei wurde der beiderseitige Wille zum Ausdruck gebracht, den tariflosen Zustand bei der Eingruppierung von Lehrkräften zu beenden. [mehr...].
 
Befristungsunwesen an Hochschulen eindämmen!
Am 24. Oktober 2012 stellte Dr. Andreas Keller, Leiter des Vorstandsbereiches Hochschule und Forschungbeim Hauptvorstand der GEW, an der TU Chemnitz das „Templiner Manifest" der GEW vor.
 
„Sächsisches Hochschulfreiheitsgesetz" beschlossen
Der Wissenschaftsausschuss behandelte am 10.9.2012 in nichtöffentlicher Sitzung die vorliegenden Anträge zum Entwurf des Landeshochschulgesetzes und gab seine Empfehlung für die Behandlung im Landtagsplenum ab. Die CDU- und die FDP-Fraktion hatten kurz zuvor noch einen Änderungsantrag eingebracht, der u.a. die Verkürzung der Frist beinhaltet, nach der die beabsichtigten „Langzeitstudiengebühren" wirksam werden, sowie die Möglichkeit für Studierende zum Austritt aus der Verfassten Studierendenschaft. Von vielen Seiten, darunter auch von der GEW Sachsen, wurde dies scharf kritisiert (siehe siehe Pressemitteilung rechts unter „Aktuell" und den Beitrag hierzu von Marco Unger, stellvertretender Vorsitzender der GEW Sachsen).
Am 26.9.2012 wurde der Gesetzentwurf in 2. Lesung im Landtag behandelt und mehrheitlich beschlossen - siehe hierzu die Pressemitteilungen vom 24. und 26.9. rechts unter „Aktuell". Eine Reihe von Änderungsanträgen der Fraktionen von DIE LINKE, SPD und Bündnis 90/ Die Grünen wurden sämtlich abgelehnt. Der Landesvorstand der GEW beschloß am 21.9. eine Stellungnahme (siehe Seite „gestalten").
 
GEW fordert bessere Bedingungen für Personal an sächsischen Hochschulen

Am 2. August 2012 informierte das Statistische Landesamt über die Beschäftigtenzahlen an den Hochschulen in Sachsen. Am Tag darauf wies die GEW Sachsen in einer Pressemitteilung erneut auf die prekären Beschäftigungsbedingungen vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hin (siehe rechts unter „Aktuell").

 
Massenpetition gegen Stellenkürzungen an Hochschulen übergeben

Am 11. Juli 2012 wurde die auch von der GEW Sachsen unterstützte Massenpetion gegen Stellenkürzungen an Hochschulen symbolisch in Form von „Protestpaketen" dem Landtag übergeben. Symbolisch mit übergeben wurde eine von Studierenden der Fakultät für Geschichte, Kunst und Orientwissenschaften der Universität Leipzig initiierte Online-Petition. [mehr...]
 
GEW zum Regierungsentwurf für Doppelhaushalt 2013/2014

Die Staatsregierung beschloß am 10. Juli 2012 den Entwurf für den Doppelhaushalt 2013/2014 des Freistaates Sachsen. Nach eigenen Angaben setzte die Landesregierung dabei Prioritäten u.a. bei der Bildung. Erhöht werden die Mittel für die Lehrerbildung, Eigenlob gab es auch für die Investitionen im Hochschulbau. Die GEW Sachsen wies auf die mit dem bis Ende 2012 laufenden Doppelhaushalt reduzierten Etats u.a. des Wissenschaftsministeriums hin und darauf, daß die beschlossene Erhöhung nicht ausreichen wird, um die bereits mehr als offensichtlichen Defizite zu überwinden. [mehr...]

 
GEW fordert Ende der Kürzungen im Hochschulbereich

Am 15. Juni 2012 wurden die Ergebnisse der letzten Runde der bundesweiten Exzellenzinitiative bekanntgegeben. Die TU Dresden konnte mit ihrem Zukunftskonzept überzeugen und sich daher fortan Exzellenzuniversität nennen. Auch die TU Chemnitz wird im Rahmen der Initiative gefördert. Der stellvertretende Vorsitzende der GEW Sachsen für den Bereich Hochschule und Forschung, Marco Unger, warnte in einer Pressemitteilung vor einer Überbewertung der Entscheidungen. Er forderte ein Ende der Kürzungen im Hochschulnereich und gute Berufsperspektiven und Beschäftigungsbedingungen (siehe rechts unter „Aktuell").

 
Hochschulfreiheitsgesetz für Sachsen - Freiheit wovon?

Am 8. Mai 2012 beschloß die Sächsische Staatsregierung ihren Entwurf für ein „Gesetz zur Änderung hochschulrechtlicher Bestimmungen", am 10. Mai wurde er dem Landtag zugeleitet. Am 8. Juni 2012 gab es eine öffentliche Anhörung im Wissenschaftsausschuß des Landtages hierzu. Der Geschäftsführende Vorstand der GEW Sachsen beschloß am 5. Juni Stellungnahmen zum Regierungsentwurf sowie zu einem von der SPD-Fraktion im Landtag vorgelegten Änderungsantrag (siehe Seite „gestalten" rechts unter „Position"), am 8. Juni äußerte sich der stellvertretende Vorsitzende der GEW Sachsen für den Bereich Hochschule und Forschung, Marco Unger, in einer Pressemitteilung zur Anhörung (siehe rechts unter „Aktuell").

 
GEW positioniert sich erneut zum Lehrerstudium in Sachsen

Am 5. Juni 2012 wurden im Rahmen der Regierungspressekonferenz u.a. die Zielvereinbarungen mit der TU Dresden und der Universität Leipzig zum Lehrerstudium vorgestellt, am 22. Juni gab es eine Pressekonferenz zum geplanten „Bildungscampus" Sachsen in Leipzig. Aus diesen Anlässen bezog die GEW Sachsen in Pressemitteilungen erneut Stellung zur Thematik Lehrerbildung (siehe rechts unter „Aktuell"). „Es besteht also alles andere als Grund zur Freude" lautete das Fazit der GEW-Landesvorsitzenden Dr. Sabine Gerold, ihr Stellvertreter Marco Unger forderte eine dauerhafte Absicherung statt einiger zusätzlicher befristeter Stellen.

 
Veranstaltung an der Universität Leipzig zu Prekarität und Lehre

Am 22. Mai 2012 fand an der Universiät Leipzig eine Veranstaltung des GEW-Verbandes Hochschule und Forschung Leipzig und des StudentInnenRates der Universität Leipzig unter dem Motto „Universität in der Krise" zu Prekarität, Wissenschaftsfreiheit und zum Zustand der Lehre an der Universität statt.

 
Die Tage länger! Die Mittel kürzer!

Für den 10. Mai 2012 hatte die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) gemeinsam mit dem LandesSchülerRat dazu aufgerufen, auf die Straße zu gehen und für den Erhalt des sächsischen Bildungssystems zu demonstrieren. Die GEW Sachsen unterstützte die Aktionen der Studierenden und der Schülerinnen und Schüler. Nähere Informationen gibt es hier und bei der KSS [hier].

 
GEW kritisiert Personalpolitik im Hochschulbereich

Auf Beschluß der Staatsregierung mußten die Hochschulen in Sachsen wie Anfang März 2012 bekannt wurde zunächst bis Juni u.a. Neueinstellungen von der Staatsregierung genehmigen lassen. Der Bereich Hochschule und Forschung der GEW Sachsen kritisierte dies als außerordentlich verhängnisvoll. Als weiteres Beispiel für eine Personalpolitik im Tollhaus hatte die GEW bereits in einer Pressemitteilung die in Medienberichten vom 24. Februar 2012 enthaltenen Ankündigungen von Wissenschaftsministerin Schorlemer zur personellen Ausstattung der sächsischen Hochschulen angesichts wachsender Studierendenzahlen bewertet - beide Texte siehe rechts unter „Aktuell".

 
Hochschulentwicklungsplan und Entwurf für -freiheitsgesetz: Mehr Freiheit zum Sparen?

Am 20. Dezember 2011 wurden nach langwierigen internen Debatten von der Sächsischen Staatsregierung der Sächsische Hochschulentwicklungsplan 2020 beschlossen und unter dem Titel „Sächsisches Hochschulfreiheitsgesetz" die seit langem angekündigte Novelle des Sächsischen Hochschulgesetzes zur Verbändeanhörung freigegeben. Die GEW Sachsen setzte sich mit beiden Papieren intensiv und kritisch auseinander. In einer ersten Stellungnahme äußerte der stellvertretende Landesvorsitzende Marco Unger große Besorgnis - siehe die Pressemitteilung rechts unter „Aktuell“. Am 1. Februar 2012 nahm die GEW Sachsen im Rahmen der Verbändeanhörung zum Gesetzentwurf der Staatsregierung Stellung - siehe auf der Seite „gestalten" rechts unter „Position". Alle eingegangenen Stellungnahmen sind hier zu finden.

 
2. „Zukunftsforum LehrerInnenbildung"

Die Junge GEW Sachsen führte am 19. November 2011 in Dresden das 2. „Zukunftsforum LehrerInnenbildung" unter dem Motto „Augen zu und durch?" durch. Nähere Informationen gibt es hier.

 
„Spitzenausbildung zum Spottpreis?"

Unter diesem Motto fand eine Podiumsdiskussion zur prekären Situation der Lehrbeauftragten an der Musikhochschule Dresden am 17. November 2011 im Kleinen Saal der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ Dresden mit Prof. Ekkehard Klemm (Rektor der HfM), Abgeordneten des Sächsischen Landtages, Friedemann Immer (Bundeskonferenz der Lehrbeauftragten) und Medienvertretern statt.

 
Informationsveranstaltungen zur Promotion

Am 3. November 2011 fand an der TU Chemnitz eine Informationsveranstaltung der GEW zur Promotion in Sachsen statt. Entsprechende Veranstaltungen, auch in Dresden und Leipzig, werden von der GEW regelmäßig angeboten.

 
Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Hochschullandschaft in Sachsen

Die Diskussion zum Sächsischen Hochschulentwicklungsplan für die Jahre bis 2020 sind in vollem Gange. Die GEW Sachsen hatte daher zu einer Diskussionsveranstaltung hierzu am 20. Oktober 2011 an die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden eingeladen. „Positionen der GEW Sachsen zur Hochschulentwicklung", die der Landesvorstand am 8.10.2011 zustimmend zur Kenntnis genommen hat, sind auf der Startseite rechts unter „Positionl" zu finden.

 
Anhörung zur Finanzierung der sächsischen Studentenwerke

Am 29. September 2011 fand im Sächsischen Landtag auf der Basis eines Antrages der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen eine Anhörung zur Finanzierung der sächsischen Studentenwerke statt. In einer Pressemitteilung forderte die GEW Sachsen deutliche Verbesserungen - siehe rechts unter „Aktuell“.

 
BAföG-Ausbau besser als Deutschlandstipendien

Aus Anlaß des „40. Geburtstages“ des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) kritisierte die GEW Sachsen am 31. August 2011 die Vergabe der sogenannten Deutschlandstipendien und forderte, diese Stipendien zugunsten einer bedarfsdeckenden, elternunabhängigen BAföG-Förderung abzuschaffen. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie rechts unter „Aktuell“.

 
Personalratswahlen 2011

Am 17. und 18. Mai 2011 wurden der Hauptpersonalrat beim Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und die Personalräte an den zum Ministerium gehörenden Einrichtungen neu gewählt. Die Beschäftigten konnten für die nächsten 5 Jahren ihre Interessenvertretungen bestimmen. Die GEW Sachsen konnte hierbei gute Ergebnisse erzielen. Im Hauptpersonalrat konnten erneut fünf Sitze (vier in der Gruppe der Arbeitnehmer und einer in der der Beamten) erreicht werden. Bei der Wahl zum Personalrat der TU Dresden errang die GEW die absolute Mehrheit, auch an der Universität Leipzig konnten wir unsere Sitzzahl erhöhen. Weitere Informationen zu den Personalräten finden sich hier.

 
Hochschulentwicklung in Sachsen öffentlich diskutieren!

Am 11. Mai 2011 stellte die sächsische Wissenschaftsministerin in Dresden den Hochschulentwicklungsplan für die Jahre bis 2020 vor. Enthalten sind u.a. weitere Stellenkürzungen, die Schließung von zwei Außenstellen von Hochschulen und die Bildung sogenannter "Wissenschaftsräume". Die GEW tritt gegen Streichungspläne ein und fordert eine transparente öffentliche Debatte zur Hochschulentwicklung in Sachsen. Mehr dazu in unserer Pressemitteilung (siehe rechts unter „Aktuell“).

 
Befristungsunwesen an Hochschulen eindämmen!

Das BMBF und die Hochschul Informations System GmbH (HIS) haben am 9. März 2011 eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Evaluation des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG), welches die gesetzliche Grundlage für gesonderte Befristungsregelungen speziell für den Wissenschaftsbereich liefert, vorgestellt. Die GEW Sachsen wies aus diesem Anlaß erneut auf die mangelhaften Karriereperspektiven für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hin (siehe Pressemitteilung rechts unter „Aktuell“).Am 19. April 2011 fand eine Podiumsveranstaltung u.a. über die Probleme der Befristung im Hörsaalzentrum der TU Dresden mit Klemens Himpele, ehemals Referent beim Vorstandsbereich Hochschule und Forschung beim Hauptvorstand der GEW, statt.

 
Tarifrunde 2011 beendet

Am 10. März 2011 gab es eine Einigung in der Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder: Die Beschäftigten erhalten 2011 360 Euro Einmalzahlung, ab 1. April eine lineare Erhöhung von 1,5 Prozent. Zum 1. Januar 2012 gibt es noch einmal 1,9 Prozent und anschließend 17 Euro. Die Arbeitgeber blockierten den von der GEW geforderten Einstieg in eine per Tarifvertrag geregelte Bezahlung der Lehrkräfte. Die Gremien der GEW haben die Zustimmung zu dem Verhandlungsergebnis empfohlen, danach entschieden sich die Mitglieder mehrheitlich für die Annahme der Tarifeinigung. [mehr...]

 
Erste Lösung zur Krankenversicherung für Studenten der Studienakademien

Studierende in dualen Studiengängen waren bisher in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. Mit Urteil vom 1. Dezember 2009 (Aktenzeichen: B 12 R 4/08 R) hat das Bundessozialgericht entschieden, dass Studierende praxisintegrierter dualer Studiengänge nicht sozialversicherungspflichtig sind. Zunächst wurde daraufhin den Studierenden an Berufsakademien die studentische Pflichtversicherung gewährt... [mehr...]
Im Herbst soll nunmehr eine Klarstellung im Sozialgesetzbuch (SGB) erfolgen.

 
Zukunftsforum LehrerInnenbildung der jungen GEW Sachsen

Am 30. Oktober 2010 fand im Gewerkschaftshaus Dresden unter dem Thema „Ausgebildet und ausgebremst? LehrerIn werden in Sachsen“ das erste Zukunftsforum LehrerInnenbilung der jungen GEW Sachsen statt. Das Programm ist dem Flyer zur Veranstaltung (siehe Seite „studieren“ rechts unter „Materialien“) zu entnehmen. Informationen über das Forum gibt es hier.

 
Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Lehrerausbildung in Sachsen

Am 19.Oktober 2010 legten das Kultus- (SMK) und das Wissenschaftsministerium (SMWK) gemeinsam Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Lehrerausbildung in Sachsen vor. Während die Staatsregierung von einem „zielgenauen Studium mit viel Praxis“ sprach (siehe die Pressemitteilung des SMWK), bedeuten die Vorschläge für die GEW Sachsen, daß die Staatsregierung Hals über Kopf die gerade reformierte Lehrerausbildung ändert (siehe Pressemitteilung rechtsunter „Aktuell“). Die GEW Sachsen hat die neuen Vorschläge von SMK und SMWK auf ihrem „Zukunftsforum Lehrerbildung“ am 30. Oktober 2010 in Dresden erstmals ausführlich diskutiert (siehe hier).

 
Templiner Manifest der GEW - Für eine Reform von Personalstruktur und Berufswegen in Hochschule und Forschung

Im Ergebnis der Wissenschaftskonferenz der GEW vom 1. bis 4. September 2010 wurde ein Templiner Manifest vorgestellt, das GEW-Forderungen zur Reform von Personalstruktur und Berufswegen in Hochschule und Forschung beinhaltet. Eine Unterzeichnung ist auch online möglich.

 
Forderungen der GEW Sachsen zum Doppelhaushalt 2011/12

Der GEW-Landesvorstand forderte am 18. September 2010 den Haushaltsgesetzgeber zu Korrekturen am Haushaltsentwurf der Staatsregierung für 2011/12 für den gesamten Bildungsbereich auf. Die Stellungnahme der GEW Sachsen zum Doppelhaushalt ist hier zu finden..

 
Personalvertretung auch für Hilfskräfte und Lehrbeauftragte!

2010 erfolgte eine Novellierung des Sächsischen Personalvertretungsgesetzes. Die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) und der Bereich Hochschule und Forschung der GEW Sachsen nutzten diese Gelegenheit, um mit einer Petition an den Sächsischen Landtag die Einbeziehung der wissenschaftlichen, künstlerischen und studentischen Hilfskräfte sowie der Lehrbeauftragte in die personalvertretungsrechtliche Mitbestimmung zu fordern (siehe Seite „studieren“ rechts unter „Materialien“)

 

GEW Sachsen unterstützt Lehramtsstudierende<
Der Landesvorstand der GEW Sachsen faßte am 19.6.2010 einen Beschluß, in dem die GEW Sachsen erneut eine einheitlich lange und gleichermaßen hochwertige Ausbildung aller Lehrerinnen und Lehrer unabhängig von der Schulform und der Schulstufe fordert. Die GEW Sachsen fordert die Fortführung der Grund- und Mittelschullehrerausbildung an der TU Dresden und unterstützt das Vorhaben, die Wiedereinführung von Lehramtsstudiengängen auch an der TU Chemnitz zu prüfen. Bereits am 21.4.2010 hatte der Landesvorstand die Unterstützung des gemeinsamen Aufrufs von Lehramtsstudierenden, LehrerInnen und Eltern zu einer Kundgebung unter dem Motto „Kinder brauchen Schule - Schule braucht Lehrkräfte“ am 28.4.2010 vor dem Sächsischen Landtag in Dresden beschlossen, mit der auf die Situation des Lehramtsstudiums in Sachsen aufmerksam gemacht werden sollte. [mehr...]

 
GEW Sachsen gegen Kürzungen bei Studentenwerken

Die GEW Sachsen lehnte nach einem am 27.3.2010 einstimmig gefaßten Beschluß des Landesvorstandes Kürzungen der Landeszuschüsse für die vier sächsischen Studentenwerke ab und forderte im Zuge der Haushaltsverhandlungen die Sicherstellung einer aufgabengerechten Finanzausstattung der Studentenwerke.

 
Unterstützung für Bildungsstreiks

Ebenso wie die Bundesorganisation unterstützte auch die GEW Sachsen die Protestaktionen der Studierenden im Rahmen des Bildungsstreiks, die bundesweit und auch in anderen europäischen Staaten an zahlreichen Hochschulstandorten stattfanden - siehe hierzu die Pressemitteilung vom 23.11.2009 (siehe rechts unter „Aktuell“).

 
Landesvorstand setzt sich für Hilfskräfte ein

Der Landesvorstand der GEW Sachsen forderte am 27. März 2009 in einem Beschluß die zuständigen Ministerien auft, sich für die schnellstmögliche Aufnahme von Tarifgesprächen für Hilfskräfte sowie künstlerische Lehrkräfte an Hochschulen einzusetzen und die bestehenden Spielräume der existierenden TdL-Richtlinie für die Hilfskräfte zu deren Gunsten voll auszuschöpfen (Wortlaut des Beschlusses siehe hier).

 
GEW begleitet Umsetzung des Sächsischen Hochschulgesetzes

Nach einem langen Diskussionsprozeß wurde am 14. November 2008 der Entwurf der Staatsregierung für ein neues Sächsisches Hochschulgesetz durch den Landtag beschlossen. Die GEW Sachsen hatte den gesamten Gesetzgebungsprozeß kritisch begleitet und beteiligte sich aktiv an den Diskussionen zur Umsetzung des am 1.1.2009 in Kraft getretenen Gesetzes. [mehr...]

Bereich Hochschule

und Forschung

Termine

3.11.2016 17:00

Sitzung des Referats Hochschule und Forschung

 

10.11.2016 16:45

Bezirksvertreter- versammlung Hochschule und Forschung

 

24.11.2016 16:45

Sitzung des Bezirksvorstandes

 

26.-28.3.2015 Gewerkschaftstag der GEW Sachsen

Aktuell

Pressemitteilung (05.11.2014) zum Aktionstag am 6.11.2014

 

Pressemitteilung (25.06.2014) zur Demonstration am 25.6.2014

 

Pressemiiteilung (21.05.2014) zu Beschäftigungsbedingungen

 

Pressemitteilung (08.05.2014) zur Podiumsveranstaltung

 

Pressemiiteilung (06.02.2014) zu Arbeitsbedingungen

 

Pressemitteilung (18.10.2013) zu Stellenkürzungen

 

Pressemitteilung (27.09.2013) zum Hochschulgesetz

 

Pressemiiteilung (01.07.2013) zur Anhörung am 1.7.2013

 

Pressemitteilung (15.03.2013) zur Studierendenbefragung

 

Pressemitteilung (26.09.2012) zum Hochschulgesetz

 

Pressemitteilung (24.09.2012) zum Hochschulgesetz

 

Pressemitteilung (10.09.2012) zum Hochschulgesetz

 

Pressemitteilung (03.08.2012) zu Beschäftigtenzahlen

 

Pressemiiteilungvom (22.06.2012) zum Bildungscampus (46,5 KB)

 

Pressemitteilung (15.06.2012) zur Exzellenzinitiative

 

Pressemitteilung (08.06.2012) zur Anhörung

 

Pressemiiteilung (05.06.2012) zum Lehrerstudium (73,0 KB)

 

Pressemitteilung (10.03.2012) zum Haushaltsstop

 

Pressemitteilung (26.02.2012) zur Personalpolitik

 

Pressemitteilung (20.12.2011) zu Hochschulentwicklung und -gesetz

 

Pressemitteilung (26.09.2011) zur Anhörung betr. Studentenwerke

 

Pressemitteilung (31.08.2011) zu 40 Jahre BAföG

 

Pressemitteilung (12.05.2011) zur Hochschulentwicklung

 

Pressemiiteilung (15.03.2011) zur Evaluation des WissZeitVG

 

Pressemiiteilung (15.10.2010) (26,67 KB)

 

Pressemitteilung (23.11.2009) zum Studierendenprotest